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Donnerstag, 13. August 2015

Was bringt der Herbst für Neuheiten bei Samsung?

Noch ist Hochsommer. Doch es lohnt schon einmal, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, was wohl die nächsten Neuigkeiten von Samsung diesen Herbst sein werden.


Fangen wir mal bei den Kameras an. Auf der letzten Photokina wurde ja mit großem Aufwand die NX1 vorgestellt. Seit dem ist auch die Mittelklasse mit der NX500 erneuert wurden. Auch der Einsteigerbereich wurde mit der NX3300 bedient. Zwei Kameras warten noch auf ihre Ablösung, die NX mini und die NX30. Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass dieses Jahr eine NX40 oder eine NX50 als preiswerte Alternative zur NX1 präsentiert wird.


Ich bin sehr auf den Nachfolger der NX30 gespannt. Als Sensor wird sicherlich der gleiche wie in der NX1 und der NX500 zum Einsatz kommen. Alles andere wäre unlogisch. Offen ist die Frage, ob die Kamera wieder einen klappbaren Sucher haben wird. Soweit ich weiß ist die NX30 die einzige Systemkamera mit diesem nicht ganz unpraktischen Feature. Das erhöht allerdings auch den Fertigungsaufwand, so dass es mich nicht wundern würde, wenn es beim Nachfolger wegfiele.

Bei den technischen Daten wird die NX40 / NX50 wohl auf dem gleichen Niveau wie die NX500 sein. Im Grunde wird es eine NX500 mit Sucher und anderen Gehäuse sein.

Zur NX mini 2 gab es ja schon ein paar Gerüchte. Es scheint so, als ob es sehr bald ein Nachfolger geben wird.

Im Bereich Objektive vermutet ich, dass das 2.8/300, welches schon auf der letzten Photokina als Prototyp gezeigt wurde, nun offiziell erscheint. Das würde gut mit der Strategie von Samsung zusammen passen, sich den ein oder anderen Kunden aus dem Profibereich zu holen.
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Quelle:
http://www.ephotozine.com

Samstag, 16. Mai 2015

Samsung erweitert seine Objektivpalette für Profis

Samsung hat ja schon längere Zeit keine neuen Objektive für sein NX-System vorgestellt. Wenn ich mich recht erinnere, dann gab es die letzten Neuvorstellungen zusammen mit der NX1 auf der letzten photokina im September letzten Jahres.

Jetzt scheint aber etwas Bewegung in die Sache zu kommen. Es wird wohl in der nächsten Zeit drei neue, sehr interessante Objektive geben.

Fangen wir mit dem scheinbar unspektakulärsten an. Es wird demnächst mit der Ankündigung einer Festbrennweite 24 mm f/1,4 S gerechnet. Bis jetzt hat Samsung schon eine ganze Reihe von lichtstarken Festbrennweiten, z. B.:

  • 10 mm f/3,5
  • 16 mm f/2,4
  • 20 mm f/2,8
  • 30 mm f/2,0
  • 45 mm f/1,8

Das 24 mm f/1,4 S würde sich sehr gut in die Reihe einfügen. Das S hinter der Objektivbezeichnung deutet auf die Premium-Reihe hin. Diese Objektive sind primär für den Einsatz am Profimodell NX1 gedacht.

Auch die anderen beiden Objektive sind der Premium-Reihe zuzurechnen. Es wird mit einem Tele-Zoom mit einer maximalen Brennweite von 400 mm gerechnet. Damit wäre es die längste von Samsung erhältliche Brennweite. Die kleinste Brennweite wird 70 oder 100 mm sein, die Lichtstärke f/4-5.6.

Das dritte Objektiv ist eine Festbrennweite Samsung S 300mm f/2.8 ED OIS. Ein Prototyp davon war schon auf der letzten photokina zu sehen:

Large 1000 samsung 300mm f2 8 ois ifunction 1 custom 1410859520
Quelle:
http://www.ephotozine.com

Zusammen mit einer NX1 wird das wohl zu einem Werkzeug des ein oder anderen Sport- oder Tierfotografen werden. Es wird erwartet, dass dieses Objektiv bis zum Ende des Jahres verfügbar sein wird.

Sonntag, 12. April 2015

Review Samsung 16-50mm F2-2.8 S

Matt Everglade hat in seinem Blog ein interessanten Review zum Samsung 16-50mm F2-2.8 S veröffentlicht. Bei diesem Objektiv hadent es sich um um die "Profi-Reihe" der Samsung-Objektive. Zu erkennen ist das am "S". Diese sind primär für den Einsatz an der NX1 gedacht.
In seinem Artikel geht Matt sehr ausführlich auf alle Aspekte des Objektivs ein.Zahlreiche Beispielbilder gestatten die eigene Beurteilung der optischen Qualität des Objektivs.

Mittwoch, 8. April 2015

Dienstag, 7. April 2015

Lensbaby Velvet

Ab Mitte April wird das Lensbaby Velvet 56mm f/1.6 verfügbar sein. Das Objektiv ist auch für das Samsung NX-System verfügbar.

Folgende technische Daten sind verfügbar:
  • Blende: f/1.6-16
  • 1:2 Macro
  • 56mm Brennweite
  • 62mm Filtergewinde
Quelle: Photo Rumors

Donnerstag, 19. Februar 2015

Astrofotografie mit der Samsung NX1

Auf ihrem Firmenblog hat Samsung einen Artikel über die Astrofotografie mit der NX1 veröffentlicht. Neben vielen beeindruckenden Fotos von Sternen, Nebeln und Planeten finde ich das allerletzte Bild in diesem Artikel besonders interessant. Wenn ich das richtig sehe, dann ist die NX1 mit dem 2,8/300 ausgerüstet, das auf der letzten photokina als Prototyp vorgestellt wurde.
Quelle: http://samsungcamera.com/astrophotography-nx1-2/

Ich hoffe, dass dieses Objektiv bald den Weg in die Läden finden wird. Das Fehlen eines lichtstarken Teleobjektivs wird öfter mal kritisiert. Vielleicht wissen wir zur zur photokina 2015 mehr, was aus diesem Objekiv geworden ist.

Dienstag, 16. September 2014

300 mm / 2,8 Teleobjektiv auf der photokina

Samsung zeigt auf der photokina in Köln einen Prototyp von einem lichtstarken Teleobjektiv mit 300 mm Brennweite. Das Objektiv ist mit der optischen Bildstabilisierungstechnik OIS ausgestattet. Das Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung soll wasserfest sein.
Das zeigt eindeutig, dass Samsung versucht, mit der NX1 das seine Systemkameras im Profibereich zu etablieren.
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Quelle:
http://www.ephotozine.com

Montag, 15. September 2014

Offizielle Vorstellung der Samsung NX1 auf der photokina

Heute war nun endlich der ersehnte Tag für alle Fans von Samsung-Kameras. Auf der photokina in Köln wurde das neue Spitzenmodell der NX-Reihe vorgestellt.
Eins vorneweg. Canon und Co können sich warm anziehen. Es gibt eigentlich keine technischen Argumente mehr, die für eine DSLR mit APS-C-Sensor sprechen.
Zielgruppe für die neue Kamera ist eindeutig der professionelle Bereich. Das wurde auch bei der Präsentation in Köln deutlich als eine Fotograf von National Geographics die Vorzüge der NX1 lobte.
Es wurden eigentlich immer wieder drei Prunkte betont:
  • Geschwindigkeit
  • Low-Light-Fähigkeit
  • 4K- und UHD-Video
Beim Thema Geschwindigkeit ging es zum einen um den Autofokus. Das war früher ja immer ein Schwachpunkt der spiegellosen Systemkameras gegenüber den Spiegelreflexkameras. Es wurde oft nur ein relativ langsamer Kontrastautofokus verwendet.

Hier haben die Ingenieure von Samsung angesetzt und den neu entwickelten Sensor mit 205 Messfeldern mit Phasenerkennung und 209 Kontastmessfelder ausgestattet. Bleibt anzuwarten, wie sich der Hybrid-Autofokus in der Praxis bewährt. Wenn man den Verspechungen glauben darf, dann wird dieser einer DSLR in nichts mehr nachstehen.
Der zweite Punkt in Sachen Tempo ist die Serienbildgeschwindigkeit. Mit 15 Bildern pro Sekunde mit Autofokus liegt die NX1 auf Spitzenniveau. Keine professionelle Kamera von Canon oder Nikon erreicht diesen Wert. Ermöglicht wird dieser Spitzenwert unter anderen durch einen neu entwickelten Bildprozessor.

Erwähnt wurde auch die geringe Latenzzeit des elektronischen Suchers. Bei älteren spielgellosen Systemkameras war das immer mal wieder ein Problem im Vergleich zur DSLR. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass ich selbst bei meiner betagten NX10 nie damit Probleme hatte.
In der Samsung NX1 ist ein neu entwickelter Sensor eingebaut. Mit 28MP ist er einer der am höchsten auflösenden im APS-C-Bereich. Hohe Auflösung ging ja früher immer auf Kosten der Bildqualität besonders bei schwacher Beleuchtung. Hier scheint Samsung kräftig entwickelt zu haben. Es kommt beispielsweise ein selektive Rauschminderung zum Einsatz.
Bei der gerade vergangenen IFA in Berlin waren Fernseher mit 4K-Auflösung ein großer Hype. Das Problem ist momentan nur, dass es für diese große Auflösung kaum Inhalte gibt. Die Samsung NX1 beherrscht dieses neue Format.
Interessant ist auch, was für ein Objektiv Samsung mit der NX1 gemeinsam präsentierte. Es war das lichtstarke Telezoom 50-150/2,8. Gemeinsam mit dem auf Geschwindigkeit getrimmten Body wäre das eine gute Ausrüstung für einen Sportfotografen. Darauf deuteten die Bilder hin, die im Hintergrund der Präsentation gezeigt wurden als auch die Diskussion am Montag Abend.
Ich bin sehr auf die ersten unabhängigen Tests der Kamera gespannt. Wenn diese die Versprechungen von Samsung bestätigen, dann ist Samsung im professionellen Bereich angekommen, zumindest was den Body angeht. Mit dem Standardzoom16-50/2-2,8 und den 50-150/2,8 ist die Auswahl von Objektiven auf professionellen Niveau noch sehr klein. Bleibt zu hoffen, dass nun auch Fremdhersteller auf den Zug aufspringen und das NX-System mit hochwertigen Glas versorgen.

Hier die Spezifikation im Einzelnen:




Samsung-NX1-camera-specifications
Weitere Artikel zur Samsung NX1:

Mittwoch, 20. August 2014

Test von Samsung NX-Objektiven bei Digitalkamera.de

Digitalkamera.de hat zwei Objektive für das NX-System getestet, das 16-50/2-2,8 und das 16-50/3,5-5,6.

Beide Zoom-Objektive decken den gleichen Brennweitenbereich ab. In allen anderen Parametern unterscheiden sie sich aber erheblich. Das 16-50/2-2,8 ist fast doppelt so lichtstark wie das 16-50/3,5-5,6. Das hat aber seinen Preis. Das lichtschächere Zoom-Objektiv ist wesentlich kompakter als das lichtstärkere.



Außerdem unterscheiden sie sich erheblich im Preis. Das 16-50/2-2,8 ist mit über 1200€ nicht ganz billig.
Das 16-50/3,5-5,6 wird insgesamt als gutes und günstiges Setobjektiv bewertet. Das teurere 16-50/2-2,8 hat eine noch bessere Abbildungsqualität. Durch seine größere Blendenöffnung eignet es sich mehr zum Freistellen von Motiven und in Situationen mit wenig Licht.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Tilt-Shift-Objektiv für das Samsung NX-System


Die Firma Walimex hat ein Tilt-Shift-Objektiv unter anderen für das Samsung NX-System herausgebracht.




Das Objektiv soll eine Brennweite von 24 mm und eine Lichtstärke von f:3,5 haben. Für einen Preis von knapp 1000€ kann das Objektiv bei Amazon bestellt werden

Tilt-Shift-Objektive sind wahre Exoten unter den Objektiven. Der gesamte Objektivkörper kann gegenüber den Sensorebene gekippt und verschoben werden. Doch was für einen Sinn hat das?

Fangen wir mit der Shift-Funktion an. Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor ein Haus und wollen ein Foto davon machen. Um auch noch den Dachfirst auf das Bild zu bekommen neigen Sie die Kamera leicht nach oben. Das Ergebnis sieht etwa so aus:


Die vertikalen Linien der Hauswand sind auf dem Foto nicht mehr vertikal sondern laufen nach oben zusammen. “Stürzende Linien” wird dieser Effekt genannt. In der Architekturfotografie wird oft versucht, diesen Effekt zu vermeiden und senkrechte Linien auch senkrecht auf dem Foto abzubilden. Das geht theoretisch ganz einfach. Der Sensor muss nur vertikal stehen, also die Kamera muss nur gerade gehalten werden. Das Ergebnis sieht dann aber vielleicht so aus:


Der Dachfirst ist nicht mehr mit auf dem Bild und außerdem ist viel zu viel Vordergrund abgebildet.

Geht auch beides, Bild mit Dachfirst und ohne stürzende Linien?

Ja, optisch kann das durch die Shiftfunktion des Tilt-Shift-Objektivs gelöst werden. Die Kamera wird so gehalten, dass der Sensor senkrecht steht. Um den Dachfirst aufs Bild zu bekommen wird das gesamte Objektiv parallel zur Sensorebene nach oben verschoben.

Das Ergebnis sieht dann etwa so aus:


Dieses Bild wurde nicht mit einem Tilt-Shift-Objektiv erzeugt. Es wurde nachträglich im RAW-Konverter (in diesem Fall RAW Therapee) korrigiert.

Die Tilt-Funktion ist dagegen nicht auf elektronischen Wege nachträglich zu verwirklichen. Um den Hintergrund dieser Funktion zu verstehen müssen wir uns erst mit dem Begriff der Schärfentiefe vertraut machen. Wenn ein Objektiv auf ein Objekt scharf gestellt wird, dann wird nicht nur dieses Objekt selber sondern auch ein gewisser Bereich davor und danach scharf abgebildet. Wie tief dieser Bereich ist bestimmt die Blendenzahl. Bei f:2,8 ist der Bereich sehr klein, bei f:22 ist er groß.



Bei einem normalen Objektiv ist der Schärfenbereich parallel zur Sensorebene ausgerichtet. Was macht man in dieser Situation?


Das gelbe Blümchen würde unscharf abgebildet werden. Die Blende kann weiter zugedreht werden, so das der Schärfentiefenbereich größer wird. Nur kommt dann auch weniger Licht durch das Objektiv und die Belichtungszeit wird länger. Das führt dann wieder zu andern Problemen.

Eine andere Möglichkeit ist, den Schärfentiefenbereich zu drehen:



Genau das macht die Tilt-Funktion. Der Objektivkörper wird zur Sensorebene gekippt. Dadurch verläuft der Schärfentiefenbereich nicht mehr parallel zur Sensorebene.

Tilt-Shift-Objektive sind keine neuen Erfindungen. Die meisten alten Plattenkameras hatten schon die gleiche Funktionalität. Ein flexibler Balg verband Kamera und Objektiv. Und Objektiv konnte so sehr einfach verschoben und geneigt werden.

Gv ext.jpg
Gv ext“. Über Wikipedia.

Anwendungsbereiche für Tilt-Shift-Objektive sind vor allem die Architektur- und Landschaftsfotografie. Um mal schnell ein Foto zu machen sind sie wegen der vielen Einstellungen völlig ungeeignet.

Solche Objektive bieten viele kreative Möglichkeiten, setzen aber einen technisch sehr versierten Fotografen voraus.

Samstag, 17. Mai 2014

Neues altes Objektiv

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal etwas zu dem M42-Adapter geschrieben, mit dem ich alte Praktika-Objektive an meine Samsung NX 10 anschließen kann. Nun habe ich mir ein weiteres Objektiv dafür gekauft. 

Ich es gebraucht für nur 27€ bekommen. Das Teil ist sicherlich so 25 bis 30 Jahre alt. Es handelt sich um ein Pentacon 1,8/50. Für die Praktika war das ein Normalobjektiv. Durch den kleineren APS-C-Sensor meiner Samsung wird daraus ein leichtes Teleobjektiv. Mit einer Lichtstärke von 1,8 ist das extrem lichtstark. Es gestattet, die Schärfentiefe als Gestaltungsmittel sehr effektiv einzusetzen.

Technisch gesehen handelt es sich bei dem Objektiv um ein Oreston der Firma Meyer-Optik aus Görlitz.

Dabei handelt es sich um eine sehr traditionsreiche Firma für optische Geräte, die zu DDR-Zeiten letztlich dem Kombinat Pentacon Dresden angegliedert wurde.

Das Objektiv hat natürlich keinerlei Elektronik. Autofokus? Fehlanzeige! Scharf gestellt wird manuell am vorderen Ring des Objektives. Da komme ich schon zu einem gewaltigen Unterschied zu meinen anderen beiden Samsung-Objektiven. Mit diesen ist ja auch ein manuelles Fokussieren möglich. Wenn ich dort am Ring zum Scharfstellen drehe, da wird die Bewegung elektronisch abgenommen und die Linsen werden durch einen Elektromotor bewegt. Von der Haptik her finde ich die rein mechanische Scharfstellung des alten Pentacon-Objektives wesentlich angenehmer.

Die Blende wird ebenfalls am Objektiv manuell an einem Ring eingestellt. Sie kann ja nicht vom Kameragehäuse auf das Objektiv übertragen werden. Damit ist die Einstellung "S" am Programmwahlknopf nicht möglich. Natürlich funktionieren die ganzen "Automatiken" auch nicht. Das ist für mich aber kein Problem, weil ich die sowieso nicht benutze. Ich verwende eigentlich immer A, S oder M. Mit dem alten Objektiv benutze ich meist die Einstellung "A". Das bedeutet, dass sich die Belichtungszeit automatisch an das am Sensor ankommende Licht anpasst. Diese Einstellung ist genial für das alte Pentacon-Objektiv an einer Systemkamera. Je nach dem, wie weit ich die Blende zudrehe, passt die Kamera die Helligkeit im Sucher an. Das Sucherbild ist also immer nahezu gleich hell. Das tolle daran ist, dass ich an einem hellen Sucherbild die Schärfentiefe gut kontrollieren kann. Das geht besonders gut, wenn ich mit dem OK-Knopf die Größe des Sucherbildes vergrößere. Das ist ein großer Vorteil einer spiegellosen Systemkamera gegenüber einer DSRL. Bei einer Spiegelrefexkamera wäre das nicht möglich. Die Schäftentiefe kann zwar auch hier mit der Abblendtaste kontrolliert werden. Das Bild im Sucher wird aber mit zunehmender Blendenzahl immer dunkler und schlechter zu erkennen. Die Vergrößerungsfunktion ist natürlich auch nicht möglich. Das Objektiv besitzt, so wie es früher üblich war, eine Schärfentiefeskala. Ich kann also bei offener Blende die vordere und die hintere Grenze des scharf abzubildenden Bereichs anfokussieren. Dann kann ich mir auf der Schärfentiefeskala die für den Bereich passende Blende heraussuchen.

So ein Objektiv bietet viele gestalterische Möglichkeiten. Es hat aber auch ganz klare Grenzen. Überall dort, wo es auf schnelles Einstellen ankommt, ist man damit überfordert. Für Sportfotografie ist das Objektiv nur mit großen Einschränkungen zu gebrauchen. Die Einsatzgebiete sind überall dort, wo es gemächlicher zugeht. Besonders für Architekturfotografie nutze ich es sehr gerne. Gerade in Innenräumen von Kirchen ist die große Lichtstärke sehr nützlich. Auch für einige Bereiche der Landschaftsfotografie ist es nützlich. Die leichte Tele-Brennweite und die Möglichkeit, durch die große Blendenöffnung den Bokeh-Effekt einzusetzen, macht es auch zu einem guten Objektiv für Portraits.

Wenn man bereit ist, sich ein etwas mit den Grundlagen der Fotografie auseinander zu setzen, dann bekommt man für sehr wenig Geld ein optisch hochwertige Objektiv. Ich finde es faszinieren, dass ich an einer relativ modernen Kamera ein so altes Objektiv für kreative Bilder einsetzen kann.

Ich bin übrigens nicht der Einzige, der das alt Oreston-Objektiv mag:
http://laurphoto.blogspot.de/2013/04/meyer-optik-oreston-5018_6.html

Montag, 3. März 2014

M42-Konverter

Ich hatte mich schon vor langer Zeit mit der Fotografie beschäftigt. Aus dieser Zeit ist noch einiges an Fotoausrüstung übrig geblieben, unter anderem ein 135er Teleobjektiv. Das ist mit 2,8 relativ lichtstark.

Für die Weiterverwendung von Altobjektiven sind Systemkameras wie die der Samsung NX-Reihe besonders gut geeignet. Durch den im Vergleich zum Kleinbildformat etwas kleineren Sensor und dem fehlenden Spiegelkasten ist genügend Platz vorhanden. Es gibt also keine Probleme, den Fokus auf Unendlich einzustellen.

Mit diesem Adapter von M42 auf Samsung NX kann ich das Tele nun an meiner neuen Kamera weiter verwenden:




Natürlich muss man sich bei einer solchen Konstruktion im Klaren sein, dass Autofokus und automatische Blendeneinstellung nicht funktionieren. Ein so angeschlossenes Objektiv ist alles andere als ein universelles Schnappschuss-Objektiv. Es gibt aber einige Aufgaben, für die sich das Objektiv sehr gut eignet.

Der Preis des Adapters ist mit rund 47 Euro überschaubar.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Übersicht über Objektive für das NX-System

Mat Everglade hat in seinem Blog ein Übersicht aller für das NX-System verfügbaren Objektive veröffentlicht. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die von Samsung angebotenen Objektive sondern nimmt auch die von Fremdherstellern angebotenen auf.