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Freitag, 6. Februar 2015

Samsung NX500 offiziell angekündigt

Samsung hat nun offiziell den Nachfolger der erfolgrichen NX300 angekündigt.
Quelle: http://samsungcamera.com/capture-signature-moment-samsung-nx500/

Als Kamera mit den Genen der NX1 wird sie beworben. Da ist Einiges dran. Der Sensor, also das Herzstück jeder Digitalkamera, ist der gleiche wie beim Spitzenodell NX1. Mit 28 MP gerhört dieser zu den am höchsten auflösenden im APS-C-Format

4K-Video und  Auto Shot sind auch mit an Bord. Viel wichtiger aus meiner Sicht ist allerdings, dass die NX500 auch über den schnellen Hybrid-Autofokus verfügen wird.

Als Preis wird inklusive Kit-Objektiv 800$ angegeben. Ab März soll die Kamera in den Läden liegen

Es tauchen auch immer mal wieder Gerüchte auf, dass es auch eine Variante mit fest eingebauten elektronischen Sucher geben wird. Davon ist bis jetzt noch nicht zu sehen. Entweder wurde das Vorhaben von Samsung fallen gelassen oder wir werden demnächst mit so einer Variante der NX500 überrascht.

Hier die weiteren technischen Details:

Quelle: http://samsungcamera.com/capture-signature-moment-samsung-nx500/

Dienstag, 6. Januar 2015

Keine Samsung-Kamera auf der CES vorgestellt

Auf der gestrigen Pressekonferenz von Samsung auf der CES 2015 ging es vor allen um Heimautomatisierung und das Internet of Things. Fototechnik spielte keine Rolle.
Wir Fotofans müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis der Nachfolger der NX300 vorgestellt wird.

Montag, 5. Januar 2015

Einige Daten der NX500

Vorab sind schon einige Daten der Samsung NX500 bekannt geworden.
Der ISO-Bereich soll von 100 bis 32000 reichen, die kürzeste Belichtungszeit soll 1/4000s betragen und die Kamera soll Videos in 4K aufnehmen können.
Bis jetzt sind das alles Gerüchte, morgen wissen wir hoffentlich mehr.

CES in Las Vegas beginnt heute

Heute beginnt in Las Vegas die größte Messe für Consumer-Elektronik der Welt. Samsung wird natürlich auf dieser Messe vertreten sein.
Für morgen früh (MEZ) ist eine Pressekonferenz angekündigt. Es wird erwartet, dass Samsung den Nachfolger der erfolgreichen NX300 vorstellen wird. Ob der nun NX400 oder NX500 heißen wird oder ob gar zwei verschiedene Kameras vorgestellt werden ist noch unklar.
Wer möchte, der kann den Livestream der Pressekonferent hier verfolgen.

Freitag, 2. Januar 2015

Krypto-Fotografie mit der Samsung NX300

Vor einiger Zeit hatte ich von einer Sicherheitslücke in der Firmware der NX300 berichtet. Diese kann dazu genutzt werden, den vollen Zugriff auf das kamerainterne Betriebssystem zu erlangen, also die Firmware zu rooten.
Das ist einerseits erschreckend. Eine Kamera mit Sicherheitslücken ist nicht so toll. Anderseits bietet es aber auch interessante Möglichkeiten. Wenn man die volle Kontrolle über die Software in der Kamera hat, dann kann man diese auch verändern.



Die Firmware der NX300 basiert ja auf dem Betriebssystem Tizen. Das ist eine Linux-Variante, die besonders für Embedded Systems verwendet wird. Tizen wird u.a. auch in Smart-TVs und in Smartphones eingesetzt. Am 15. Januar soll z. B. das Samsung Z1 erscheinen, ein Tizen-Handy.

Tizen bietet alle Möglichkeiten eines ausgewachsenen Linux. Jeder kann für das Betriebssystem eigene Software schreiben. Alle dafür nötigen Entwicklerwerkzeuge sind frei verfügbar. Genau das hat jetzt ein Entwickler getan.
Das Ziel seiner Entwicklung war, dass alle Bilder verschlüsselt auf der Kamera gespeichert werden. Dafür gibt es durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Geht eine Kamera verloren, auf deren Karte sensible Bilder gespeichert sind, dann können diese Bilder nicht mehr in falsche Hände gelangen.
Hier beschreibt der Entwickler sein Projekt und stellt die neue Firmware auch zum Download zur Verfügung.
Bevor Sie jetzt aber gleich die Firmware Ihrer NX300 updaten, soll Sie kurz überlegen. Auf jeden Fall geht durch so ein Update die Garantie verloren. Es kann auch passieren, dass die Mechanik der Kamera unwiederbringlich beschädigt wird.

Freitag, 26. Dezember 2014

Neues aus der Gerüchteküche

Zu neuen Kameras von Samsung gibt es derzeit wieder einmal eine Reihe von Gerüchten. 
Das erste betrifft den Nachfolger der NX300. Der soll nun am 6. Januar vorgestellt werden. Soweit, so gut. Aber die neue Kamera soll eventuell nicht wie bisher angenommen NX400 sondern NX500 heißen. Meine persönliche Vermutung ist, dass vielleicht die Variante ohne elektronischen Sucher NX400 und die mit Sucher NX500 heißt. Die Namensgebung ist ja eigentlich auch egal. Wichtig ist, dass die Kamera mit dem neuen Sensor der NX1 ausgestattet sei soll, einschließlich des hervorragenden Auzofokus. Diese Kamera hat auf jeden Fall das Potenzial, das Segment der spiegellosen Systemkameras ein gewaltiges Stück voran zu bringen.
Bei der zweiten Meldung aus der Gerüchteküche geht es um die NX1. Angeblich soll im nächsten Jahr eine Variante mit einem Sensor erscheinen, der wesentlich weniger Pixel als der akuelle hat. Was soll das, wird man sich vielleicht fragen. Aber das macht durchaus Sinn. Weniger Pixel bedeutet auch, dass der einzelne Pixel größer wird und dadurch mehr Licht einfangen kann.  Die Empfindlichkeit bei hohen Temperaturen ISO-Werten steigt dadurch.
Für eine Kamera, die das Profisegment anvisiert, wäre es durchaus sinnvoll, zwei Varianten anzubieten.  Eine mit einem sehr hoch auflösenden Sensor für Fotos unter guten Lichtbedingungen und eine Variante, die eine etwas niedriger Auflösung hat aber dafür besser für schlechte Lichtverhältnisse geeignet ist.
Warten wir es ab.  Das nächste Jahr wird auf jeden Fall spannend.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Samsung NX400 voraussichtlich im Februar 2015

So wie es aussieht, dann wird die nächste Kamera der Samsung NX-Reihe im Frühjahr 2015 vorgestellt werden. Die NX400 soll der Nachfolger der NX300 werden, die mit Sicherheit die beliebteste NX-Kamera ist.

Samsung hat sich viel vorgenommen. Die neue NX400 soll von der Technik des Spitzenmodells NX1 profitieren. So soll sie den gleichen Sensor bekommen und auch über den schnellen Autofokus der NX1 verfügen. Die Pufferspeicher werden wohl etwas kleiner ausfallen, so dass die Serienbildfunktion nicht ganz so leistungsfähig ausfallen wird.
Das Gehäuse wird von der Größe her etwa der NX300 entsprechen. Im Vergleich zur NX1 wird es also vergleichsweise kompakt sein.
Der Clou ist aber, dass es die NX400 in zwei verschiedenen Ausführungen geben wird, eine nur mit Rückwand-Display wie die NX300 und eine mit zusätzlichen elektronischen Sucher. Wer also eine Kamera mit Sucher haben möchte, der muss dann also nicht mehr zwangsläufig zur NX30 mit ihrem etwas weniger kompakten Gehäuse greifen.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Samsung NX mit Schwarzweiß-Sensor

Für viele klingt das wie eine Scherz, eine modere Systemkamera mit einem Schwarzweiß-Sensor. Schließlich kann man doch die im Nachhinein aus Farbbildern immer noch Schwarzweißbilder machen.

Trotzdem, wenn man am Ende ein Schwarzweißbild haben möchte, dann ist es technisch sinnvoller, das mit einem speziellen Schwarzweiß-Sensor zu fotografieren. Ein Farbsensor hat für jeden Pixel mehrere Sub-Pixel, die für die einzelnen Farbkanäle zuständig sind. Darauf kann bei einem Schwarzweiß-Sensor verzichtet werden. Es ist also kein lichtschluckender Bayerfilter vor dem Sensor notwendig. Die Auflösung und die Empfindlichkeit können gesteigert werden und das Rauschen kann gesenkt werden.

Ob es auch finanziell sinnvoll ist, sich für Schwarzweißbilder einen extra Body zu kaufen, das muss jeder für sich entscheiden.

Kameras mit Schwarzweiß-Sensor sind sehr selten. Mir ist nur die Leica M Monochrom bekannt, die einen Sensor im Vollformat hat. Mit einem Preis von 6800€ ist sie sehr teuer und damit ein absolutes Nischenprodukt.

Nun scheint es so, als ob Samsung im Februar 2015 ebenfalls eine Schwarzweißkamera auf dem Markt bringen will. Viel bekannt zu den technischen Daten ist noch nicht. Sie soll aber wie alle NX-Systemkameras über einen APS-C-Sensor verfügen und auf der NX300 basieren.

Wenn Samsung Augenmaß beim Preis beweist, dann kann ich mir vorstellen, dass so mancher NX-Fan solch eine Kamera als Zweitkammera in sein NX-System einfügt.

Vielleicht wird auch der ein oder andere Leica-Fan schwach und wechselt zum NX-System.

Dienstag, 1. Juli 2014

Gerüchte zur Samsung NX400

Gerüchten zur Folge ist ein Nachfolger der Samsung NX300 im Anmarsch. Die Samsung NX400 soll Anfang des Jahres 2015 vorgestellt werden. Sie soll in zwei verschiedenen Ausführungen erscheinen. Die eine Variante der NX400 hat wie bisher nur mit Display, die andere soll einen in das Gehäuse integrierten elektronischen Sucher haben.

Dienstag, 13. Mai 2014

Root-Exploit für die Samsung NX300

Von den Sicherheitslücken in der Systemsoftware der Samsung NX300 war hier ja schon einmal die Rede. Jetzt legt Georg Lukas, der Entdecker der Lücken, nach. Er stellt einen Root-Exploit vor, mit dem man sich die vollen Zugriffsrechte auf die Kamerasoftware verschaffen kann.


Die interne Software der Samsung NX300 basiert auf dem Betriebssystem Tizen. Das ist eine Linux-Variante, die eigentlich für Smartphones, Tablets und Geräte mit eingebetteten Computern gedacht ist. Dieses offene Betriebssystem wird seit 2012 entwickelt. Samsung unterstützt die Entwicklung von Anfang an. In gewisser Weise ähnelt Tizen dem Betriebssystem Android, das ebenfalls auf Linux basiert und für einen ähnlichen Anwendungsbereich konzipiert wurde.

In seinen Blog beschreibt Georg Lukas, wie man an Root-Rechte der Kamera kommt. Ansatzpunkt dafür ist die Speicherkarte. Befindet sich auf der SD-Karte eine Datei mit den Namen autoexec.sh, dann wird das beim Start als Shell-Skipt mit vollen Benutzerrechten ausgeführt. Damit kann dann beliebige Software auf der Kamera installiert werden. Das Skipt kann dazu genutzt werden, bei aktiven WLAN eine Root-Shell zu öffnen, die über der Netzwerk zugänglich ist.

Georg beschreibt Schritt für Schritt, wie er vorgegangen ist, um den Zugang zum Betriebssystem zu finden. Mit ein wenig Linux-Kenntnissen ist alles sehr gut nachzuvollziehen. Trotzdem, wer das bei seiner eigenen Kamera ausprobieren möchte, sollte ganz genau wissen was er tut.


Müssen die Benutzer der Samsung NX300 jetzt Angst haben?

Nein, das müssen sie (noch) nicht. Die Kamera ist momentan (noch) nicht über eine WLAN-Verbindung zu hacken. Um die Lücke auszunutzen muss der Angreifer Zugang zur SD-Karte haben.

Dem normalen Benutzer einer Samsung NX300 ist im Moment trotzdem zu raten, die WLAN-Funktion abzuschalten. Sie sollte nur dann aktiviert werden, wenn man sich in einen vertrauenswürdigen WLAN befindet. Diese Warnung möchte ich nicht nur auf die Samsung NX300 beschränken. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Software anderer Kameras nicht ebenso schlampig programmiert ist.

Freitag, 9. Mai 2014

Sicherheitslücken in der Samsung NX300

Beim Desktop-PC haben wir uns ja schon daran gewöhnt. In regelmäßigen Abständen gibt es Updates, die Sicherheitslücken beseitigen. Auch bei Smartphones ist das inzwischen so.

Müssen wir nun auch bei modernen Kameras darauf achten, dass die Firmware immer aktuell ist?

Anscheinend ist das so. In diesen Artikel bei Heise wird über gravierende Sicherheitslücken in der Firmware der NX300 geschrieben:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Systemkamera-Samsung-NX300-oeffnet-Hackern-Tuer-und-Tor-2185191.html

Was mich etwas verwundert ist, dass gerade bei Samsung so etwas entdeckt wird. Als weltweit größter Smartphone-Hersteller sollte doch in der Firma das notwendige Knowhow vorhanden sein, um das Betriebssystem der Kamera sicher zu konzepieren.

Wahrscheinlich fehlt einfach noch das Bewusstsein, dass es sich bei einer Kamera mit WLAN genauso um einen vernetzten Computer wie ein Desktop-PC oder ein Smartphone handelt, mit allen Vor- und Nachteilen.